Wer nach Kevin Zuber sucht, stößt schnell auf ein ungewöhnlich verstreutes Bild. Einerseits taucht sein Name in älteren Berichten über Aneta Sablik, die Gewinnerin der elften Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“, auf. Andererseits findet er sich in den Credits international veröffentlichter Dance- und Popproduktionen – unter anderem im Umfeld von Alle Farben, ILIRA, James Blunt, Felix Jaehn, Dimitri Vegas & Like Mike, Daria und R3HAB.
Genau hier entsteht ein Problem vieler kurzer Online-Biografien: Sie reduzieren Kevin Zuber entweder auf seine frühere Ehe mit Aneta Sablik oder vermischen ihn mit anderen Personen gleichen Namens. Tatsächlich lässt sich eine deutlich umfassendere berufliche Entwicklung dokumentieren. Zuber arbeitete schon in jungen Jahren als Produzent und DJ, veröffentlichte zeitweise unter dem Namen Kevin David und wurde später Teil des Produzentenprojekts Pelican.
Gleichzeitig gibt es über zentrale private Angaben – darunter sein exaktes Geburtsdatum, einen möglichen aktuellen Partner, Kinder oder sein Vermögen – keine belastbare öffentliche Bestätigung. Diese Informationen sollten daher nicht aus fragwürdigen Steckbriefen übernommen werden.
Kevin Zuber im Quick Bio
| Merkmal | Verifizierte Information |
|---|---|
| Vollständiger Name | Kevin Zuber |
| Beruf | Musikproduzent, Songwriter/Komponist, DJ und Audio-Engineer |
| Frühere Künstlerbezeichnung | Kevin David |
| Bekannt durch | Musikproduktionen, Pelican sowie frühere Beziehung zu Aneta Sablik |
| Geburtsdatum | Nicht zuverlässig öffentlich bestätigt |
| Früherer Lebensmittelpunkt | Gelting bei Geretsried in Bayern |
| Musikalische Ausbildung | Nach eigener Aussage weitgehend Autodidakt; zusätzlich Klavier- und Schlagzeugunterricht |
| Frühes eigenes Studio | Laut regionalem Porträt bereits mit 17 Jahren in Gelting |
| Produzentenprojekt | Pelican |
| Wichtige Pelican-Kollegen | Maciej Puchalski und Roman Scherwitz alias Sherwee |
| Frühere Ehefrau | Aneta Sablik |
| Bekannte Credits | u. a. „Fading“, „Walk Away“, „Remember“, „Paranoia“, „Loca Loca“ |
| Vermögen / Kinder | Öffentlich nicht verlässlich bestätigt |
Die Datenlage zeigt bereits einen wichtigen Unterschied zu vielen Prominentenbiografien: Kevin Zuber ist vor allem ein professioneller Musikschaffender hinter den Kulissen, nicht primär eine klassische TV-Persönlichkeit.
Wer ist Kevin Zuber?
Kevin Zuber ist ein deutscher Musikproduzent, Komponist und DJ, dessen Laufbahn sich über verschiedene Phasen verfolgen lässt. Ein ausführliches Porträt des Münchner Merkur von Januar 2018 beschreibt ihn als Musikproduzenten und damaligen Betreiber einer privaten Musikschule in Gelting. Zuber bezeichnete sich dort selbst als Autodidakten, dessen musikalische Grundlage einige Jahre Klavier- und Schlagzeugunterricht bildeten. Nach Angaben seiner Mutter Lidia Maria Wessely investierte er früh sein Taschengeld in Software, Instrumente, Mikrofone und weiteres Studioequipment. Bereits mit 17 Jahren habe er sich ein eigenes Studio eingerichtet.
Dass Zuber später nicht nur im lokalen Umfeld arbeitete, zeigen zahlreiche offizielle Musik-Metadaten. Sein Name erscheint als Komponist, Produzent, Mixing Engineer oder Recording Engineer bei Veröffentlichungen aus dem internationalen Dance- und Popbereich.
Diese Credits sind für eine sachliche Biografie besonders wichtig, weil sie seine Karriere unabhängig von seiner früheren Beziehung zu Aneta Sablik dokumentieren.
Frühe Jahre in Gelting
Über Kevin Zubers Kindheit, Schulabschluss oder ein mögliches Hochschulstudium liegen keine ausreichend verlässlichen öffentlichen Informationen vor. Aussagen dazu wären daher Spekulation.
Gut dokumentiert ist dagegen sein früher musikalischer Ehrgeiz. Im Merkur-Porträt von 2018 wird beschrieben, dass Zuber in Gelting im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein eigenes Studio aufbaute. Seine Mutter Lidia Maria Wessely berichtete, ihr Sohn habe schon früh Geld in Studiotechnik und Instrumente investiert. Zuber selbst erklärte, er habe sich einen großen Teil seines Wissens selbst erarbeitet.
Die Kombination aus Instrumentalunterricht und praktischer Studioarbeit ist für seinen späteren Berufsweg relevant. Seine dokumentierten Credits zeigen schließlich Tätigkeiten, die weit über klassisches DJing hinausgehen: Komposition, Produktion, Aufnahme, Mixing und teilweise Programming.
Wie Kevin Zuber Aneta Sablik kennenlernte
Eine zentrale Episode seiner öffentlichen Bekanntheit ist mit Aneta Sablik verbunden.
RTL berichtet, dass Sablik 2012 nach Deutschland kam, nachdem Kevin Zuber eine Sängerin gesucht hatte. Die beiden arbeiteten zunächst musikalisch zusammen und wurden anschließend ein Paar. RTL bezeichnete Zuber ausdrücklich als Musikproduzenten. Während Sabliks späterer Teilnahme an „Deutschland sucht den Superstar“ gehörte er zu ihrem privaten Umfeld.
Ein Bericht des Münchner Merkur aus dem Jahr 2014 ergänzt, Zuber habe Sablik über sein familiäres Umfeld kennengelernt und sie schließlich für gemeinsame Aufnahmen nach Deutschland geholt. Seine Mutter Lidia Maria Wessely erinnerte sich damals daran, wie Sablik nach einer langen Busreise in Gelting angekommen sei.
Damit ist Kevin Zuber zwar eng mit einem wichtigen Abschnitt von Sabliks Karriere verbunden, er war jedoch selbst kein DSDS-Kandidat. Online wird sein Name vor allem deshalb mit der Castingshow verbunden, weil Sablik 2014 die elfte Staffel gewann und ihre damalige Beziehung dadurch öffentliches Interesse erhielt.
Verlobung und Ehe mit Aneta Sablik
Auch die Verlobung wurde öffentlich thematisiert. RTL berichtete, Zuber habe Sablik nach einer DSDS-Show in einem Hotelzimmer einen Heiratsantrag gemacht.
Bei den später veröffentlichten Zeitangaben zur Hochzeit existieren kleinere Unterschiede. Mehrere Quellen ordnen die Eheschließung an das Ende des Jahres 2016 beziehungsweise den Jahreswechsel 2016/2017 ein. Bauer Media berichtete 2018 unter Berufung auf ein Interview mit Sablik, das Paar habe an Silvester 2016 geheiratet.
Entscheidend ist die Trennung zwischen öffentlicher und privater Chronologie. Sablik erklärte 2018, die Beziehung sei faktisch bereits rund zwei Wochen nach der Hochzeit zerbrochen. Öffentlich wurde die Trennung allerdings wesentlich später bekannt. Deshalb finden sich in Steckbriefen teilweise die Angaben „2016 bis 2017“ oder andere leicht abweichende Ehezeiträume. RTL fasst die Ehe beispielsweise als 2016 bis 2017 zusammen.
Für eine seriöse Darstellung ist deshalb die Formulierung am genauesten: Kevin Zuber und Aneta Sablik heirateten zum Jahreswechsel 2016/17; nach Sabliks späterer Aussage war die Beziehung privat bereits nach wenigen Wochen beendet, während die Trennung erst später öffentlich wurde.
Was über sein heutiges Privatleben bekannt ist
Über Kevin Zubers Privatleben nach der Ehe mit Aneta Sablik gibt es deutlich weniger verifizierbare Informationen.
Es liegen keine zuverlässigen öffentlichen Quellen vor, die einen aktuellen Ehe- oder Beziehungsstatus zweifelsfrei bestätigen. Ebenso sind Kinder nicht öffentlich verlässlich dokumentiert.
Auch Angaben zu einem angeblichen Vermögen sollten mit Vorsicht behandelt werden. Es gibt keine bekannten Geschäftsberichte, offiziellen Vermögensangaben oder seriösen Finanzquellen, aus denen sich Kevin Zubers persönliches Nettovermögen berechnen ließe.
Zahlen auf nicht belegten „Celebrity Net Worth“-ähnlichen Seiten wären daher keine geeignete Grundlage.
Kevin David: seine frühe Produzentenphase
Ein weniger bekannter, aber für seine Karriere wichtiger Punkt ist Zubers Tätigkeit unter dem Namen Kevin David.
Der Münchner Merkur berichtete 2018, dass Zuber unter diesem Namen bereits Produktionen realisiert habe. Erwähnt wurden Arbeiten im Umfeld von Universal, Sony und Warner sowie Musik für Werbespots. Besonders hervorgehoben wurde seine Beteiligung an „I’m Coming Back“ von Terri B!.
Dass „Kevin David“ tatsächlich mit dieser Veröffentlichung verbunden war, lässt sich zusätzlich über Musikplattformen bestätigen. Spotify führt beispielsweise den Titel „I’m Coming Back – Kevin David vs. Quantum Beatz Radio Edit“ mit Terri B!, Kevin David und Quantum Beatz.
Die offizielle Website von Terri B! nennt darüber hinaus für 2016 Produktionen wie „Perfect Love“ mit Aneta Sablik und „I Want More“ mit Gerald G, jeweils in Verbindung mit Kevin David.
Damit lässt sich Zubers professionelle Produzententätigkeit bereits mehrere Jahre vor seinen später besonders sichtbaren Pelican-Credits belegen.
Eine eigene Musikschule
2018 eröffnete Zuber laut Münchner Merkur in Gelting eine private Musikschule beziehungsweise ein Unterrichtsangebot für Musikproduktion, DJing und Gesang.
Die Idee entstand dem Bericht zufolge nach einem DJ-Kurs, den er zuvor an einer Montessori-Schule in Bad Tölz für Jugendliche gegeben hatte. In seinem eigenen Studio wollte er anschließend unter anderem Mixing, Komposition, Produktion, Recording, Soundengineering, Mastering und DJing vermitteln.
Dieser Abschnitt seiner Laufbahn zeigt, dass Zuber nicht ausschließlich Songs für andere Künstler produzierte, sondern sein technisches Wissen zeitweise auch an Nachwuchsmusiker weitergab.
Ob diese Musikschule heute noch in derselben Form existiert, ist öffentlich nicht ausreichend dokumentiert. Deshalb wäre es falsch, sie ohne aktuelle Bestätigung als weiterhin aktives Unternehmen darzustellen.
Zusammenarbeit mit Aneta Sablik als Musiker
Die persönliche Beziehung zwischen Zuber und Sablik überschnitt sich auch mit ihrer musikalischen Zusammenarbeit.
Ein gut dokumentiertes Beispiel ist die Single „Ulalala“, die im Januar 2017 veröffentlicht wurde. Apple Music nennt Kevin Zuber neben Aneta Sablik und Bartosz Los im Bereich Komposition; Shazam führt zusätzlich Maciej Puchalski in den Songwriting-Credits.
Auch beim „Mamy Blue“-Projekt aus dem Jahr 2016 wird Zuber als Produzent eines Clubmixes geführt. Apple Music nennt ihn bei „Mamy Blue (Club Mix 1)“ als Keyboarder, Remixer, Drum-Programmer und Produzenten.
Damit bestand die Verbindung zwischen Sablik und Zuber nicht nur privat. Sie arbeiteten nachweislich auch kreativ zusammen.
Der Schritt zu Pelican
Später verlagerte sich Zubers beruflicher Schwerpunkt deutlich stärker auf internationale Pop- und Danceproduktionen.
Eine Biografie des elektronischen Musikportals Resident Advisor beschreibt Pelican als Projekt von Kevin Zuber, Maciej Puchalski und Roman Scherwitz, bekannt als Sherwee. Zuber und Puchalski hätten zunächst vor allem für andere Künstler produziert, bevor eigene Veröffentlichungen unter dem Namen Pelican folgten. Das zugehörige Label soll 2020 gegründet worden sein.
2021 erschien unter anderem „Summer of 19“. Bei Shazam wird Kevin Zuber als Komponist und Mixing Engineer des Tracks geführt, während Pelican als Produzent gelistet ist.
Das ist ein wichtiger Wendepunkt: Kevin Zuber war nun nicht mehr nur als individuell genannter Produzent tätig, sondern auch Teil einer klar erkennbaren Produktions- und Künstleridentität.
„Fading“ mit Alle Farben und ILIRA
Zu den prominentesten dokumentierten Credits seiner Karriere gehört „Fading“ von Alle Farben und ILIRA.
Der Titel wurde 2018 veröffentlicht und entwickelte sich zu einem erfolgreichen Charttrack. In den Offiziellen Deutschen Charts erreichte „Fading“ Anfang Januar 2019 Platz 21; zu diesem Zeitpunkt war die Single bereits neun Wochen platziert.
Kevin Zuber wird in den offiziellen Musik-Metadaten sowohl als Komponist als auch als Produzent geführt. Weitere Beteiligte waren unter anderem Frans Zimmer alias Alle Farben, ILIRA beziehungsweise Ilira Gashi, Daniel Deimann, Stefan Dabruck und Mitglieder des JUNKX-Umfelds.
Gerade dieses Beispiel zeigt, weshalb die Beschreibung „Ex-Mann von Aneta Sablik“ für Zubers Biografie zu kurz greift. Seine späteren Songcredits reichen deutlich über dieses Kapitel hinaus.
Weitere internationale Credits
Auch auf dem 2019 erschienenen Alle-Farben-Projekt „Sticker on My Suitcase“ ist Zubers Name mehrfach dokumentiert.
Bei „Walk Away“ mit James Blunt wird er als Komponist geführt; Pelican erscheint in den Produktionscredits.
Beim Song „Remember“ von Alle Farben & Lahos werden Kevin Zuber und Maciej Puchalski unter den Komponisten genannt. Zuber arbeitete dort außerdem als Mixing Engineer.
2021 taucht sein Name bei „Heard About Me“ von Dimitri Vegas & Like Mike, Felix Jaehn und NEA erneut in den Songwriting-Credits auf; Pelican wird als Co-Produzent genannt.
Auch bei Darias „Paranoia“ aus dem Jahr 2021 werden Kevin Zuber und Maciej Puchalski neben Duncan Townsend und Daria Marcinkowska als Urheber geführt.
Damit lässt sich über mehrere Jahre hinweg eine kontinuierliche Tätigkeit im professionellen europäischen Dance- und Popbereich nachweisen.
Pelican und R3HAB
2023 erreichte das Pelican-Projekt eine weitere international sichtbare Zusammenarbeit: R3HAB & Pelican veröffentlichten „Loca Loca“.
Die Single erschien am 24. November 2023 über CYB3RPVNK. Shazam führt Kevin Zuber in den Songwriter-Credits und Pelican neben R3HAB und Lewis Hughes in der Produktion.
Auch Universal Music stellte Pelican in seiner damaligen Pressekommunikation als Produzentenprojekt vor und erwähnte Zuber ausdrücklich im Zusammenhang mit Produktionen für bekannte Dance-Acts.
Ein weiterer dokumentierter Pelican-Titel ist „Taking Home“ aus dem Jahr 2023. Dort werden Kevin Zuber, Roman Scherwitz, Maria Broberg und Maciej Puchalski als Songwriter genannt.
Ist Kevin Zuber noch musikalisch aktiv?
Die öffentlich verfügbaren Credits sprechen dafür, dass Zuber zumindest bis in die jüngere Vergangenheit professionell aktiv blieb.
Für die 2024 veröffentlichte Single „Running“ von Decantes feat. Rai Maia führt der Katalog der französischen Nationalbibliothek Kevin Zuber als Komponisten beziehungsweise Texter und Mixer auf; Pelican wird als Produzent genannt, Pelican Songs als phonografischer Produzent.
Noch deutlicher ist die 2025 veröffentlichte Pelican-Single „Maracuja“: Hier nennt Shazam Kevin Zuber als Songwriter und Produzenten. Die Veröffentlichung erschien am 1. August 2025 über Pelican Songs.
Damit sind musikalische Aktivitäten mindestens bis 2025 öffentlich dokumentiert. Für konkrete Projekte im Jahr 2026 sollte dagegen nur auf neu veröffentlichte Credits zurückgegriffen werden; eine unbelegte Fortführung lässt sich nicht einfach voraussetzen.
Warum wird Kevin Zuber gesucht?
Das Suchinteresse an Kevin Zuber lässt sich im Wesentlichen durch zwei Bereiche erklären.
Der erste ist seine Verbindung zu Aneta Sablik und DSDS. Menschen, die ältere Berichte über die Sängerin lesen, suchen häufig nach ihrem damaligen Partner beziehungsweise Ex-Mann und wollen wissen, was aus ihm geworden ist.
Der zweite Bereich ist seine Musikkarriere. Durch Credits bei „Fading“, „Walk Away“, „Remember“, „Heard About Me“, „Paranoia“ oder „Loca Loca“ erscheint sein Name in internationalen Songdatenbanken und Streamingdiensten.
Gerade weil Produzenten häufig weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten als die Interpreten ihrer Songs, entsteht dabei eine Informationslücke: Der Name ist in vielen Credits sichtbar, eine klassische Prominentenbiografie existiert jedoch kaum.
Fakten und unbelegte Behauptungen
Bei Kevin Zuber sollten bestätigte Informationen klar von nicht belegten Angaben getrennt werden.
Verifiziert sind seine Arbeit als Musikproduzent und DJ, die frühere Nutzung des Namens Kevin David, seine Ehe mit Aneta Sablik, seine Verbindung zu Gelting, seine Tätigkeit als Musiklehrer sowie zahlreiche internationale Kompositions- und Produktionscredits.
Nicht zuverlässig öffentlich bestätigt sind dagegen sein exaktes Geburtsdatum, sein Geburtsort, eine aktuelle Partnerin oder Ehefrau, Kinder, seine heutige genaue Wohnadresse und sein persönliches Vermögen.
Auch bei einzelnen Produktionen lohnt sich eine genaue Prüfung. Beispielsweise wird das Pelican-Team in manchen Presseartikeln allgemein mit Blankas Eurovision-Hit „Solo“ in Verbindung gebracht. Die konkreten Track-Credits von Shazam nennen jedoch Maciej Puchalski und Mikołaj Trybulec als Produzenten und führen Kevin Zuber nicht als individuellen Urheber auf. Deshalb sollte „Solo“ nicht ohne weitere belastbare Belege als persönlicher Kevin-Zuber-Credit bezeichnet werden.
Genau diese Unterscheidung verhindert, dass aus Teamzugehörigkeiten falsche persönliche Credits entstehen.
Nicht mit anderen Kevin Zubers verwechseln
Der Name Kevin Zuber gehört nicht ausschließlich dem deutschen Musikproduzenten.
So existiert beispielsweise ein Schweizer Fußballer namens Kevin Zuber, geboren am 26. Juli 1990, der unter anderem im Nachwuchs des FC Winterthur und Grasshopper Club Zürich spielte und später im Staff der Grasshoppers tätig war. Er ist der Bruder des Schweizer Nationalspielers Steven Zuber.
Daneben gibt es einen US-amerikanischen Theologen Dr. Kevin Zuber, der als Professor am The Master’s Seminary arbeitet und zuvor am Moody Bible Institute lehrte.
Beide Personen sind nicht der hier beschriebene Musikproduzent und frühere Ehemann von Aneta Sablik.
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Häufige Fragen zu Kevin Zuber
Wer ist Kevin Zuber?
Kevin Zuber ist ein deutscher Musikproduzent, Songwriter und DJ. Bekannt wurde sein Name zunächst im Zusammenhang mit DSDS-Siegerin Aneta Sablik. Später arbeitete er unter anderem an Produktionen von Alle Farben sowie als Teil des Produzentenprojekts Pelican.
War Kevin Zuber mit Aneta Sablik verheiratet?
Ja. Beide heirateten zum Jahreswechsel 2016/2017. Sablik erklärte später, dass die Beziehung privat bereits wenige Wochen nach der Hochzeit zerbrochen sei; öffentlich wurde die Trennung erst später bekannt.
Hat Kevin Zuber Aneta Sablik produziert?
Die beiden haben nachweislich gemeinsam Musik gemacht. Kevin Zuber wird unter anderem als Komponist von Sabliks Single „Ulalala“ geführt. Außerdem arbeiteten sie bereits vor ihrer DSDS-Teilnahme musikalisch zusammen.
Gehört Kevin Zuber zu Pelican?
Ja. Veröffentlichungs- und Künstlerbiografien führen Kevin Zuber als einen der Musiker beziehungsweise Produzenten hinter Pelican. Weitere eng mit dem Projekt verbundene Namen sind Maciej Puchalski und Roman Scherwitz alias Sherwee.
Welche bekannten Songs hat Kevin Zuber mitgeschrieben?
Zu seinen belegten Credits gehören unter anderem „Fading“ von Alle Farben & ILIRA, „Walk Away“ von Alle Farben & James Blunt, „Remember“ von Alle Farben & Lahos, Darias „Paranoia“, „Heard About Me“ von Dimitri Vegas & Like Mike, Felix Jaehn & NEA sowie „Loca Loca“ von R3HAB & Pelican.
Wie alt ist Kevin Zuber?
Ein exaktes Geburtsdatum ist in belastbaren öffentlich zugänglichen Quellen nicht eindeutig dokumentiert. Ältere Presseberichte nennen zwar damalige Altersangaben, daraus sollte jedoch kein angeblich bestätigtes Geburtsdatum konstruiert werden.
Wie hoch ist Kevin Zubers Vermögen?
Dazu gibt es keine seriös belegte öffentliche Zahl. Einnahmen aus Produktionen, Songwriting oder Musikrechten lassen sich ohne Vertrags- und Unternehmensdaten nicht zuverlässig in ein persönliches Nettovermögen umrechnen.
Fazit
Kevin Zuber ist weit mehr als eine Randfigur aus der DSDS-Geschichte von Aneta Sablik. Seine dokumentierte Laufbahn führt vom selbst aufgebauten Studio in Gelting und Produktionen unter dem Namen Kevin David über eigene Unterrichtsangebote bis zu internationalen Pop- und Dance-Credits sowie dem Produzentenprojekt Pelican.
Besonders Titel wie „Fading“ von Alle Farben & ILIRA, die Zusammenarbeit mit James Blunt, Felix Jaehn, Dimitri Vegas & Like Mike, Daria und später R3HAB belegen seine Arbeit hinter erfolgreichen Veröffentlichungen. Noch 2025 wurde er bei einer Pelican-Veröffentlichung als Produzent und Songwriter geführt.
Gleichzeitig bleibt Kevin Zuber privat vergleichsweise zurückhaltend. Wer nach Alter, heutiger Beziehung, Kindern oder Vermögen sucht, findet derzeit keine belastbaren öffentlichen Belege. Eine vertrauenswürdige Biografie sollte diese Lücken nicht mit Vermutungen füllen – sondern klar zwischen dokumentierten Musikcredits, bestätigten Lebensstationen und nicht verifizierten Angaben unterscheiden.


